Geschichte

Der Bad Berkaer Ortsteil München wurde bereits 1836 in den Heimatverband Berka eingegliedert. Erste Erwähnung fand der 4 km von Bad Berka entfernte Ort 1115 als "ad monachos" (zu den Mönchen). Die erwähnte Mönchszelle gehörte ursprünglich zum Peterskloster in Erfurt und ging später an das Kloster in Berka über. Im 13. Jh. wurde München als wüst bezeichnet. Das später dort errichtete Gut kam 1608 in landesherrlichen Besitz. Anfang des 18. Jh. ließ Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar das Vorwerk München zu einem Jagdschloss ausbauen mit Wildgehege, Fasanerie und Lustgarten. Ab Mitte des 18. Jh. wurde Gut München verpachtet. Als Dorf München mit 1 Erblehngut, 18 Einwohnern und 4 Häusern fand es 1823 Erwähnung. Am 10. Oktober 1898 wurde auf dem Emskopf oberhalb von München die Sophienheilstätte für lungenkranke Männer eröffnet, bis 1994 eine Abteilung der Zentralklinik Bad Berka. Die sanierten früheren Gutsgebäude werden heute für Wohnzwecke und als Ausflugsgaststätte genutzt (mehr unter: www.rittergut-muenchen.de).

 

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