Kurpark Bad Berka

Musikmuschel im Kurpark
Musikmuschel im Kurpark

Der 11 ha große  Kurpark in Bad Berka geht in seiner Anlage auf Anregungen  Joh. Wolfgang von Goethes zurück. Mit der Eröffnung einer Schwefelbadeanstalt im Jahre 1813 unterbreitete dieser auch Vorschläge zur Gestaltung eines Parkes, der damit zu einem Teil der damaligen geistigen Bewegung Weimars wurde. Es war die Zeit der Rückbesinnung auf natürliche Sinnesempfindungen. So setzt sich der Park aus sehr natürlich belassenen Bereichen  mit seltener Flora sowie aus gestalteten Flächen zusammen.

Nach dem Versiegen des Schwefelwassers nutzte man ab 1835 das im heutigen Goethebrunnen sprudelnde Heilwasser für Bade- und Trinkkuren.

Auf einer Fläche von insgesamt 11 ha bietet der Kurpark Bad Berka heute ideale Möglichkeiten sowohl zum Entspannen und Spazieren als auch für Fitness, Wassertreten und Walking.

In der Musikmuschel finden im Sommer regelmäßig Kurkonzerte und andere Veranstaltungen statt. Künstler nutzen den Park gern für sommerliche Freiflächen-Ausstellungen und kulturelle Events.


Goetheallee mit Parkgeflüster -Foto SnapArt

Kurpark & Verlobungstempel, Foto SnapArt

Die Gedenksteine

... in der Nähe des Verlobungstempels erinnern an zwei Männer, die einen besonderen Verdienst an der Entwicklung der Berkaer Badeanlage hatten.

1963 wurde der Stein für Heinrich Friedrich Schütz, den Initiator des Bades, Mädchenschullehrer, Organist und 1. Badeinspektor eingeweiht, 1968 folgte der Stein für seinen Freund Goethe mit einem Zitat aus dem "Maskenzug", den der Dichter 1818 während eines dreiwöchigen Aufenthalts in Berka verfasste.

 

Den Bad Berkaer Kurpark schmücken aber auch mehrere Skulpturen.


Skulpturen

L- Würfel aus Stahl gefertigt
L- Würfel

L-Würfel

von Georg Malin (geb. 1926 in Mauren/Liechtenstein)

Stahl: 340 x 340 x 340 cm, 2500 kg

 

Der L-Würfel war Teil der im Sommer 1995 im Kurpark von Bad Berka veranstalteten 4. Kunsttage. Damals standen noch Würfel für die Buchstaben B, E, O und S. Buchstaben sind eine kommunikative Grundlage der menschlichen Existenz. Daran soll mit dem L-Würfel erinnert werden. Malins Wunsch ist es, in allen europäischen Ländern Buchstabenskulpturen als einende Zeichen aufzustellen.

Georg Malin lebt in Mauren/Lichtenstein, studierte Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie sowie bildende Kunst, absolvierte eine klassische Ausbildung als Bildhauer und arbeitet seit 1955 als freischaffender Künstler.

 


eine liegende Frau aus Vraza-Muschelkalk
Die Liegende

Die Liegende/Bornwiese
von Rüdiger Wilfroth aus Leine

Die Plastik "Die Liegende" spiegelt Sinnlichkeit, Ruhe und Gelassenheit wider und vermittelt dem Betrachter Harmonie Natur und Mensch.

Baujahr: 1986

Material: Vraza-Muschelkalk aus Bulgarien