Paulinenturm


Öffnungszeiten

Gaststätte und Paulinenturm:

 

bis 31.10.2017          Mi. - So.   11-18 Uhr

01.11.-31.12.2017   Fr. - So.    11-18 Uhr

Betriebsferien            01.01.2018 - 20.03.2018

ab 21.03.2018          Mi. -  So.     11-18 Uhr

 

Sie können den Schlüssel für den Paulinenturm in der Tourist-Information Bad Berka ausleihen.

 

 


Aussicht vom Paulinenturm

Blick nach:

SÜDEN
Eine schöne Aussicht bietet sich in Richtung Tannroda und Kranichfeld und auf die reich bewaldeten Nachbarberge, wie den Hexenberg, den Wacholderberg, den Kellnersberg, auf die Harth mit der Zentralklinik GmbH und auf die Trebe.

SÜDWESTEN
Bei günstiger Sicht erkennt man das breite Band des Thüringer Waldes mit dem Singerberg, dem Kickelhahn bei Ilmenau, der Schmücke und dem Beerberg bei Oberhof sowie den Inselsberg.

WESTEN
Hinter dem breiten Tiefengrubener Tal sehen Sie die Orte Tiefengruben (eines der schönsten Rundplatzdörfer Thüringens), Tonndorf mit dem Schloss, den Ferienpark sowie das Dorf Hohenfelden und den Riechheimer Berg.

OSTEN
in der Ferne die Berge des mittleren Saaletales bei Jena

NORDEN
die Stadt Weimar - Kulturstadt Europas 1999 sowie der Ettersberg mit dem Glockenturm


Aus der Geschichte

um  1900  Bewirtschaftung des Turmes vom damaligen Kurhaus (das heutige Coudray-Haus). Dort konnten sich die Gäste den Schlüssel für die Turmbesteigung abholen. Wünschten sie Getränke, so wurden diese vom Wirt des Kurhauses zum Turm gebracht
1905Hermann Siewert, Berkaer Gärtnermeister, übernahm bis 1945 die Bewirtschaftung des Turmes
bis 1931erste Schutzhütte am Turm, die vom Berkaer Kur- und Verschönerungsverein errichtet wurde, fiel einer Brandstiftung zum Opfer
Aug. 1932Einweihung der Hermann-Siewert-Hütte, eine offene Hütte
Mai 1935Eröffnung einer ebenfalls vom Kur- und Verschönerungsverein errichteten Waldbaude mit Schankraum und Gaststube
1939 bis 1942beschlagnahmte vorübergehend die faschistische Wehrmacht den Turm und nutzte ihn zur Luftbeobachtung
Ende 1944warf ein angloamerikanisches Flugzeug eine Luftmine ca. 150 m vom Turm entfernt ab. Die Baude mit ihrer Einrichtung war ein Trümmerhaufen, der Turm stark beschädigt
1950notdürftige Reparatur, in den Nachkriegsjahren
Umbenennung des Turmes in "Friedensturm"
1964Bau einer neuen Baude und Renovierung am Turm, durch Bad Berkaer Tischlermeister Kurt Tränker und viele Helfer
1974Erweiterung der Baude
1982Ein breiter Riss am oberen Teil, verursacht noch durch den Bombenschaden - und herabfallende Steine führten zur Sperrung des Turmes.
Eine Interessengemeinschaft unter Leitung von Stadtchronist Ludwig Häfner und Bergsteiger der Hochschulsportgemeinschaft "Wissenschaft" Weimar unterzogen den Turm einer gründlichen Rekonstruktion.
Ausbesserungen am Mauerwerk und Putzarbeiten im Inneren des Turmes erfolgten.
1986Verlegung einer Wasserleitung zur Baude mit Hilfe von sowjetischen Soldaten und vielen freiwilligen Helfern
10.09.1990Umbenennung wieder in Paulinenturm
seit Frühjahr 1994herrscht wieder emsiges Treiben auf dem Adelsberg
Kur- und Fremdenverkehrsverein Bad Berka kümmert sich um die Attraktivierung des Außengeländes (Kinderspielplatz am Paulinenturm).

1996Baude durch die Stadtverwaltung Bad Berka von Grund auf erneuert.