Goethebrunnen mit Häuserensemble

Die sogenannten Stahlquelle, der  heutige Goethebrunnen, wurde  1807 von dem Berkaer Ludwig Geist (von 1795-1804 Diener und Sekretär bei Goethe)  entdeckt und bei der Badegründung 1813 gefasst. Erst als das Schwefelwasser im Park versiegte, boten die Berkaer dieses eisenhaltige Heilwasser für Bäder und Trinkkuren an. 1835 bauten sie das Stahlbadehaus, heute Sitz der Tourist -Information und Kurverwaltung. 1870 entstanden schließlich das Sandbadehaus und 1876 nach Funden heilsamer Moorerde in Bereich des Kurparks das Moorbadehaus, heute Hotel "Am Goethebrunnen".  Durch eine Tiefbohrung 1877 veränderte sich die Zusammensetzung des Quellwassers. Es ist seit dieser Zeit ein calciumsulfathaltiges Heilwasser, das insbesondere für Trinkkuren eingesetzt wird. Der Pavillon entstand 1909, die Brunnenfigur 1949. Die Goethe-Büste links in einer Mauernische stammt vom Bildhauer und Bad Berkaer Ehrenbürger Prof. Adolf Brütt.
Der Brunnen trug zunächst den Namen des  Großherzogs von Sachsen-Weimar -Eisenach und Gründer des Bades: Carl August. 1949 erhielt er den Namen "Goethe-Brunnen" zu Ehren Johann Wolfgang von Goethes für sein vielfältiges Wirken zur Entwicklung des Bades und der Stadt Bad Berka.