Meckfeld

Ortsteilbürgermeister:

  • Reusse, Türk

Mitglieder Ortsteilrat:

  • Hupel, Susan
  • Jurisch, Manuela
  • Möller, Karl-Heinz
  • Schedlinski, Ramona

Meckfeld mit eigenem Internetauftritt

Meckfelder Sommerfest

Meckfeld liegt östlich von Klettbach auf einer Hochebene zwischen zwei bewaldeten Anhöhen an der Landesstraße 2166, die von Bad Berka nach Klettbach auf die Landesstraße 1052 zur Bundesautobahn 4 und zur Anschlussstelle Erfurt Ost führt. Die Böden der Hochebene sind meist aus verwitterten Muschelkalk und dazu noch grundwasserfern. Nächstliegende Ortschaften sind Klettbach im Westen und Gutendorf im Osten. Zwischen Gutendorf und Meckfeld erhebt sich der Rüttelsberg in einer Höhe von 470,4 m ü. NN, auf dem ein Sendemast steht.

Meckfeld ist ein Ort im Landschaftsschutzgebiet Mittleres Ilmtal.

Der Ort wurde erstmals 1219 in der Kopie einer Urkunde des Propstes Konrad von St. Marien in Erfurt als Mechefeld genannt. Der Name ist von mecke = Ziege abgeleitet. Als Grundherr trat im Mittelalter das Adelsgeschlecht von Meckfeld auf. Auch das Kloster Berka und später die Herren von Witzleben hatten Besitzungen im Ort. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Meckfeld fast vollständig zerstört. Eine Schule gab es seit 1621. Sie wurde 1929 nach Gutendorf und in den 60er Jahren nach Bad Berka verlegt. Meckfeld war Amtsdorf der Erfurter Vogtei Büßleben, ab Mitte 16. Jahrhundert wurde es vom Amt Tonndorf verwaltet. 1819 kam der Ort zum Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach in das Amt Berka. Die Einwohner lebten fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Im 16. Jh. wurde Waid angebaut, später beschäftigte man sich aufgrund guter Weideflächen mit der Viehzucht.