Immobilien

Verkauf von Grundstücken - Wohnen

Flur 1    

Flurstück 90/1    

645 m²

 

Weitere Grundstücke in Tannroda auf Nachfrage.

Ansprechpartner: Stadtverwaltung Bad Berka, Abteilung Liegenschaften, 
Tel. 036458 55139; iris.taubner[at]bad-berka[dot]de

 

Flur 1 

Flurstück 103/1 (Sanierungsgebiet)


Größe: 194 m²


Kaufpreis: mindestens 20,00 €/m²


Bei diesem Grundstück handelt es sich um ein ehemaliges Scheunengrundstück und bei einer Neubebauung muss die frühere Gebäudekubatur wieder ähnlich hergestellt werden.
Detailabsprachen dazu sind mit Frau Taubner, Abt. Liegenschaften (Tel. 036458/ 55139) oder Frau Dr. Meißner von der DSK Weimar (Tel. jeweils dienstags ab 14:00 Uhr 036458/ 55116 od. 55116) erforderlich.
 

Im Ortsteil Tannroda wird voraussichtlich ab 2020 der Verkauf von Baugrundstücken im Bebauungsplangebiet „Auf dem Gehren“ im Bereich Siedlung/Rittersdorfer Weg beginnen.
Zur Verfügung stehen 14 Baugrundstücke mit unterschiedlichen Größen zwischen 490 m² und 1.251 m².
Wenn Interesse an einem der Grundstücke besteht, können Informationen bei Frau Jutta Almeroth im Bauamt der Stadt Bad Berka erfragt werden unter der Tel.-Nr. 036458/55-138.
Gern nehmen wir eine unverbindliche Anmeldung für eines der Baugrundstücke entgegen.
Diese Anmeldung kann per E-Mail unter liegenschaften[at]bad-berka[dot]de angefordert werden.

Zu den Grundstückspreisen kann erst dann eine Auskunft erteilt werden, wenn alle Erschließungskosten abschließend ermittelt sind.

Die Stadt Bad Berka schreibt folgenden Grundbesitz zum Verkauf aus:

Gemarkung Bergern, Flurstück 2/17 (Teilfläche),  ca. 2.500 m²

Es handelt sich um ein Baugrundstück für die Errichtung einer Wohnanlage für mehrere Familien.

Ein Exposé kann bei der Abteilung Liegenschaften (036458 55139 oder bauamt@bad-berka.de) ab dem 06.05.2019 angefordert werden. 
Angebote können zum Mindestgebot von 85 €/m² bei der Stadtverwaltung Bad Berka, Am Markt 10, 99438 Bad Berka abgegeben werden.
Die Angebote müssen ein Bebauungskonzept und zeitliche Vorstellungen enthalten.

Erläuterungen zum Verkauf der Grundstücksflächen des ehemaligen Gutshofes

Vorbemerkung:
Im Ortsteil Bergern befindet sich eine zusammenhängende Baulandfläche, welche einer neuen Nutzung zugeführt werden soll. Es handelt sich dabei um ein Grundstück, welches historisch als Gutshof des ehemaligen Rittergutes genutzt wurde. Das Hauptgebäude des ehemaligen Rittergutes wird nach wechselnder Geschichte heute vom Thüringer Forstamt als Jugendwaldheim genutzt.
Die Fläche soll einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Beschreibung der Baufläche:
Die Baulandfläche ist teilweise brachliegend und teilweise mit Nebengebäuden (Schuppen, Garagen) bebaut.
Bei dem größten zusammenhängenden Bauwerk handelt es sich um die ehemaligen Ställe des Rittergutes, welche in den 50-er Jahren mit Wohnungen überbaut wurden. 
Das Objekt ist nicht vermietet.
Das Gebäude grenzt unmittelbar an die unter Denkmalschutz stehende Kirche „Zum Kripplein Christi“.
Am nördlichen Rand der Baufläche befindet sich ein Einfamilienhaus mit anliegendem Garten, welches nicht zum Verkaufsgegenstand gehört. Es handelt sich dabei um ein gefangenes Grundstück. Inwieweit Grundstücksteilflächen aus dem Flurstück 2/17 diesem Einfamilienhaus zugeschlagen werden, muss noch geregelt werden.
Für das Flurstück 2/17 ist für das Thüringer Forstamt ein Wegerecht eingetragen. Inwieweit von diesem Flurstück Teilflächen auch weiterhin öffentlich genutzt werden, ist derzeit ebenfalls noch nicht abschließend geregelt.

Leitungsbestände:
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verlaufen über das Gelände mehrere Leitungen, welche das anliegende Jugendwaldheim und das Einfamilienhaus Ver- bzw. entsorgen. Teile dieser Leitungen liegen trocken.
Für das Einfamilienhaus wurden neue Anschlussleitungen für Regen- und Schmutzwasser verlegt, welche über das Flurstück 2/17 verlaufen und per Grunddienstbarkeit gesichert werden müssen.

Baurecht:
Nachdem die ehemalige Scheune, welche das Gelände als Hof abgrenzte, abgerissen werden musste, wurde das Gelände schon im Jahr 2000 seitens der Unteren Bauaufsichtsbehörde nach § 34 Baugesetzbuch als Innenbereich eingestuft.
Von der Stadt Bad Berka wurde ein Nutzungskonzept für die Errichtung einer Mehrgenerationenwohnanlage mit insgesamt 12 Wohneinheiten erarbeitet und als Bauvoranfrage bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes Weimarer Land eingereicht. Diese Bauvoranfrage wurde im November 2012 positiv beschieden. Seitens des Denkmalschutzes, der Unteren Wasserbehörde, der Unteren Naturschutzbehörde und des Landwirtschaftsamtes wurden Auflagen erteilt, die im Baugenehmigungsverfahren eingehalten werden müssen.
Um die Kirche wieder mehr als Bauwerk hervorzuheben, ist die maximale Firsthöhe der neuen Bebauung unter dem Kirchenfirst zu halten.

Planungsgrundsätze:
Der Verkäufer wünscht die Errichtung einer Wohnanlage für mehrere Familien. Eine Mehrgenerationswohnanlage ist erwünscht. Die Erdgeschosswohnungen sind rollstuhlgerecht und die oberen Wohnungen altersgerecht auszubauen.
Die Bebauung soll als Blockrandbebauung entlang der Kirchgasse und des Weges zum Friedhof verlaufen. Hierdurch soll der historische Gutshof nachgebildet und wieder erlebbar gemacht werden. Der entstehende Innenhof soll unbebaut bleiben und ist den Wohnungen zuzuschlagen und gärtnerisch zu gestalten.
Zulässig sind zweigeschossige Wohngebäude mit Satteldach.
Das ehemalige Stallgebäude (d. h., das an die Kirche anschließende Gebäude) sollte erhalten bleiben. Dies würde den Charakter des Dorfes unterstützen. Es wird der Einsatz von alternativen Heizungsvarianten befürwortet.
Der Käufer muss sich im Wesentlichen an den Vorbescheid der Bauvoranfrage halten.