Stadtplanung
Information über die öffentliche Auslegung der Unterlagen der Kommunalen Wärmeplanung in Bad Berka und seinen Ortsteilen
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Dezember 2025 fanden die Bürgerinformationsveranstaltungen zur Kommunalen Wärmeplanung im Zeughaus statt.
Die Unterlagen sind nun auf der Stadtseite veröffentlicht, werden aber parallel noch im Rathaus ausgelegt.
Die Auslegung findet vom 26.01.2026 bis 20.02.2026 statt. Dabei haben Sie die Möglichkeit, die Unterlagen während folgender Zeiten im Rathaus einzusehen:
| Montag: | 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 15:00 Uhr |
| Dienstag: | 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 18:00 Uhr |
| Mittwoch: | 09:00 – 12:00 Uhr |
| Donnerstag: | 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 15:00 Uhr |
| Freitag: | 09:00 – 12:00 Uhr |
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bauamtsmitarbeiter/innen.
Zu den Inhalten:
Aufbauend auf einer umfangreichen Analyse wurde für alle Ortsteile geprüft, ob es die Möglichkeit gibt, zentrale Lösungen anzubieten und vorzusehen bzw. die Notwendigkeit besteht, die Untersuchungen diesbezüglich noch zu vertiefen.
Im Ergebnis der Kommunalen Wärmeplanung muss festgestellt werden, dass nur für einige Bereiche in Bad Berka und in Tannroda zentrale Lösungen denkbar sind und wohl die meisten Versorgungen dezentral erfolgen müssen.
Die Möglichkeiten sind in den ausliegenden und veröffentlichten Unterlagen dargestellt.
Das bedeutet also, dass die meisten Eigentümer eigenständig Lösungen entwickeln müssen. Und zum Großteil, so wurde es von unseren Beratern kommuniziert, werden wohl Wärmepumpen zum Einsatz kommen.
Erfolgt nun also eine Umstellung der Wärmeversorgung, wir bleiben bei dem Beispiel Wärmepumpe, beachten Sie bitte Folgendes:
- Das Aufstellen einer Wärmepumpe im öffentlichen Raum ist nicht gestattet.
- Die Überbauung öffentlicher Räume ist nicht gestattet. Das heißt, dass Sie eine Wärmepumpe nicht einfach in den öffentlichen Raum an die Hauswand (Grenzbebauung) hängen dürfen.
- Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Nachbarn. Die Wärmepumpen sind zwar in der Regel so gebaut, dass z.B. auch zulässige Lärmpegel nicht überschritten werden, aber die Geräte arbeiten nicht geräuschlos und sind auch nicht besonders schön.
Und so erscheint auch eine Absprache mit den Nachbarn zum Standort angebracht.
Sanierungsgebiete, Denkmalschutzbereiche, Denkmale, Gestaltungssatzungen
Bitte beachten Sie, dass für diese Gebiete besondere Anforderungen gelten.
In der Regel ist in diesen Gebieten der Standort rechtzeitig vor Baubeginn mit dem Sanierungsträger, der Stadt oder/ und der Unteren Denkmalbehörde abzustimmen, damit es im Nachgang zu keinen Rückbaunotwendigkeiten kommt.
Schlussfolgerung
Die Kommunale Wärmeplanung dient der langfristigen Entwicklung und Planung. Sie sind nicht zum sofortigen Handeln gezwungen und sollten in Ruhe eine Änderung prüfen.
gez. Michael Jahn
Bürgermeister
Bad Berka, 23.01.2026
Kommunale Wärmeplanung - Präsentationen der Veranstaltungen am 27.11.2025 für Bad Berka, Tannroda und Tiefengruben sowie Zwischenbericht
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 27.11.2025 fanden die Gespräche zur Kommunalen Wärmeplanung für Tannroda und Tiefengruben im Zeughaus in Bad Berka statt.
Sowohl aus Tannroda, als auch aus Tiefengruben hatten sich Bürger auf den Weg gemacht, um die Erkenntnisse zu erfahren, die DSK und TEAG für die beiden Orte gewonnen hatten.
In sehr übersichtlicher Art und Weise trugen unsere Experten Ihre Erkenntnisse vor und beantworteten auch aufgetretene Fragen.
Die DSK hat uns nun die Vorträge zugeschickt, die wir vereinbarungsgemäß veröffentlichen wollen.
Wir möchten uns für das Interesse bedanken.
Das Bauamt der Stadt Bad Berka
Präsentation Bad Berka (pdf)
Präsentation Tannroda (pdf)
Präsentation Tiefengruben (pdf)
Zwischenbericht (pdf)
Plan Bad Berka (pdf)
Plan Tannroda (pdf)
Kommunale Wärmeplanung Bad Berka und Ortsteile - grundsätzliche Erläuterungen
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
warum eine Wärmeplanung für Bad Berka und die Ortsteile?
Bad Berka ist verpflichtet eine Wärmeplanung bis Mitte 2028 zu erstellen. Mit den Partnern TEAG Thüringer Energie AG und DSK Deutsche Stadt- und Grundstücks-entwicklungsgesellschaft mbH wird eine langfristige Strategie für die Wärmeversorgung vor Ort entwickelt.
Die Erstellung des kommunalen Wärmeplans erfolgte in vier Schritten:
- Bestandsanalyse
Erhebung des aktuellen Wärmebedarfs und -verbrauchs anhand der vorhandenen Gebäudetypen und den Baualtersklassen, der Versorgungsstruktur aus Gas- und Wärmenetzen, Heizzentralen und Speichern sowie Ermittlung der Beheizungsstruktur der Wohn- und Nichtwohngebäude. - Potenzialanalyse
Ermittlung der Potenziale zur Energieeinsparung für Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme in den Sektoren Haushalte, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen und öffentlichen Liegenschaften sowie Erhebung der lokal verfügbaren Potenziale erneuerbarer Energien. - Aufstellung Zielszenario
Entwicklung eines Szenarios zur Deckung des zukünftigen Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energien zur Erreichung einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Dazu gehört eine räumlich aufgelöste Beschreibung der dafür benötigten zukünftigen Versorgungsstruktur. Dies gelingt durch die Ermittlung von Eignungsgebieten für Wärmenetze und Einzelversorgung. - Wärmewendestrategie
Formulierung eines Transformationspfads zur Umsetzung des kommunalen Wärmeplans, mit ausgearbeiteten Maßnahmen, Umsetzungsprioritäten und Zeitplan für die nächsten Jahre.
Mir ist es wichtig, Sie in dem Prozess der Wärmeplanung mitzunehmen. Nach der Erstellung der Bestandsanalyse werden wir Sie zu Einwohnerversammlungen und Workshops einladen.
Anfang 2026 soll der kommunale Wärmeplan durch den Stadtrat beschlossen werden. Dieser ist dann ein Handlungsleitfaden für die weiteren Schritte. Ergebnisse der Wärmeplanung könnte die Eignung für:
- die Ausweitung der Nahwärmenetzes Blankenhainer Str./ Solesmeser Str.
- die Versorgung des Wohngebietes Am Sandwege und ein Teil der Tiefengrubener Str. mit einem Nahwärmenetz
- ein Gasnetz mit grünem Wasserstoff oder grünen Methan oder
- die dezentrale Versorgung bspw. mit Wärmepumpen.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Rathaus
gez. Michael Jahn
Bürgermeister
Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2035
ISEK Teil 1 (PDF)
ISEK Teil 2 1von5 (PDF)
ISEK Teil 2 2von5 (PDF)
ISEK Teil 2 3von5 (PDF)
ISEK Teil 2 4von5 (PDF)
ISEK Teil 2 5von5 (PDF)
Kurortentwicklungskonzept 2037
Lärmaktionsplan Bad Berka
Sanierungsgebiet Bad Berka
Sanierungssatzung
1. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung
2. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung
3. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung
3. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung (Karte)
4. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung
5. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung
6. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung
6. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung (Karte)
7. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung
7. Änderungssatzung zur Sanierungssatzung (Karte)
